Politiker und Twitter

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Wenn ich mir so manchen Twitter-Profil von Politikern anschaue, dann sehe ich sehr viel ungenutztes Potential.

Lupenreines Twitter-Profil

Viele Politiker haben viele Follower, tolle Bilder aus dem Fotostudio und perfekte Tweets bzw. Re-Tweets – überwiegend der eigenen Partei. Gemeinsam haben viele Accounts: Sie folgen nur seriösen Quellen, aber nicht dem Wähler.

Gut, dass muss der Politiker ja nicht – er will das wahrscheinlich alles gar nicht lesen. Es ist also verständlich, dass der Politiker auf Twitter nicht jedem folgen kann. Aber auch die Interaktion mit der Wählerschaft ist häufig null. Und das ist wahrscheinlich in Zukunft ein Problem.

Denn der moderne Politiker möchte sich volksnah geben und aus der Mitte der Bürger kommen. Das macht aber nur dann Sinn, wenn er dies nicht nur auf Pressekonferenzen glaubhaft zu vermitteln versucht, sondern auch über die sozialen Kanäle, zu denen eben auch Twitter gehört.

Keine Bürgernähe

Neulich habe ich einem Politiker ausdrücklich via Twitter für eine Aktion gedankt und ihn in seiner Ausführung gelobt und gestärkt. Die Reaktion: Nichts!

Selbstverständlich wünsche ich mir auch keinen ganztags twitternden Politiker. Er oder Sie haben ja Aufgaben zu erfüllen, die fernab der sozialen Medien zu erledigen sind. Aber Bürgernähe über Social Media ist der gelebte Monolog eben auch nicht.

Wie denkst du darüber?